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Wie ein 57-jähriger Eigentümer im Förderdschungel beinahe eine fünfstellige Förderung verlor – und erst durch eine klare Strategie aus Unsicherheit ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt machte.


„Ich heiße Clemens, bin 57 Jahre alt und Eigentümer eines unsanierten Dreifamilienhauses aus den 1960er Jahren."
Ich heiße Clemens, bin 57 Jahre alt und Eigentümer eines unsanierten Dreifamilienhauses aus den 1960er Jahren.
Hier eine kurze Übersicht zu dem aktuellen Zustand:




Das Dreifamilienhaus von 1963 vor der Sanierung.
Ehrlicherweise war ich nie ein Mensch, der großen Wert auf „grüne Labels" legt – ich wollte Effizienz, Planbarkeit und Sicherheit. Leichter gesagt, als getan.
Als ich begann, über energetische Sanierung nachzudenken, stieß ich auf vier große Blockaden:
Kostenunklare Planung
– Was kostet das wirklich?
– Welche Maßnahmen lohnen sich überhaupt?
Wie genau soll die Sanierung vonstattengehen?
Macht es am Ende wirklich wirtschaftlich Sinn Geld in meine Immobilie zu investieren?
Förderdschungel
– KfW? BAFA? Kombination von beiden?!
Mit wie viel Förderung kann ich rechnen?
– Wie genau muss ich die Anträge stellen?
Handwerkerauswahl
– Wem kann ich wirklich vertrauen?
Wie verhindere ich, dass ich als Laie über den Tisch gezogen werde?
In der Nachbarschaft gibt es ein Projekt, das seit 5 Jahren läuft und sich als absolute Kostenfalle entpuppt hat. Das will ich auf keinen Fall!
Projektmanagement neben Job & Familie
Ich arbeite Vollzeit und habe zwei Kinder. Kann ich wirklich die zusätzliche Belastung durch die Baustelle schultern?
All diese Fragen führten zu einem unguten Gefühl:
„Ich bin mir wirklich unsicher, was ich tun soll. Was passiert, wenn meine Entscheidung am Ende wie ein finanzieller Bumerang negativ auf mich zurückfällt?"
Das ist kein Luxusproblem. Das ist ein Risiko-Problem. Ich konnte das Risiko einfach nicht richtig einschätzen, weil mir viele Informationen fehlten.
Genau diese Gedanken führten am Ende dazu, dass ich die (bitter nötige) Sanierung jahrelang vor mir her schob.
Aber: Als die Wartungskosten jedes Jahr weiter stiegen und sich auch die Bewohner immer öfter bei mir beschwerten, konnte ich die Entscheidung nicht länger vor mir hertragen.
„Wenn andere das können, kannst du das auch!"
Also begann ich aktiv meine Wissenslücken zu füllen.
Was ich komplett unterschätzt hatte: Nicht die Sanierung an sich. Davor habe ich größten Respekt. Sondern die Förderlandschaft.
KfW, BAFA, Kombinationen, technische Voraussetzungen, Antragslogik, Reihenfolgen, Fristen…
Je mehr ich mich einlas, desto klarer wurde:
Das ist kein Bonus-System. Das ist ein eigener Fachbereich.
Und ehrlich gesagt: Genau hier wäre ich fast ausgestiegen. Nicht wegen der Kosten. Sondern wegen der Zeit, die ich investieren müsste, um hier wirklich durchzusteigen. Und der Angst, einen dummen formalen Fehler zu machen, der mich am Ende fünfstellige Beträge kosten würde.
Der undurchsichtige Förderdschungel
Ich hatte plötzlich das Gefühl:
„Ich kann hier sehr viel Geld verlieren, obwohl ich eigentlich alles richtig machen will. Kleine Details sind extrem wichtig und haben große Auswirkungen. Wie soll ich das nur in den Griff bekommen?"
Im Zuge meiner Recherchen stieß ich irgendwann zufällig auf eine Info-Veranstaltung der offiziellen BAFA & KfW Experten. Diese wird wohl regelmäßig angeboten.
„Alles zu den aktuellen BAFA & KfW Förderprogrammen: Übersicht, Kombinationsmöglichkeiten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen"
Sofort meldete ich mich an. Dauer: 1h, Teilnahme: kostenlos
Ich dachte: „Wenn es einer wissen muss, dann sicher die..."
Tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht!
Zum ersten Mal wurde mir sauber erklärt:
Der Vortragende erklärte die komplizierten Vorgänge sehr einfach und verständlich und mit vielen realen Beispielen und Praxistipps. Absolut Spitze!
Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen: Neben den Förderprogrammen war auch die Sanierung an sich Thema:
Ich hatte nach dem Vortrag tatsächlich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich die Sanierung nicht als lästige Hausaufgabe machen muss, sondern dass ich hier eine finanzielle Möglichkeit vor mir habe:
Förderung vereinnahmen, Nebenkosten senken, Gebäudewert anheben. Das hört sich mit einmal gut und machbar an!
Jedem, der gerade über eine Sanierung nachdenkt, empfehle ich zu 100%: Nehmt die Möglichkeit war an dieser Info-Veranstaltung teilnehmen zu können BEVOR Ihr anfangt konkrete Schritte zu machen!
Diese Stunde war das beste Investment meiner Zeit, das ich seit langer Zeit getan habe. Besonders da die Teilnahme eh kostenlos ist.
Die typischen Fehler, die Eigentümer tausende Euro kosten. Nächster Termin: 06.04. / 08.04. um 17:00 Uhr
Kostenlos • Unverbindlich • 60 Minuten
Nach dem Vortrag begann ich, genau wie der Energieeffizienz-Experte es mir geraten hatte, mein Projekt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und systematischer anzugehen.
Nicht mehr wie ein aufgescheuchtes Huhn, ein Feuer nach dem anderen löschen und doch nicht vorankommen. Sondern Schritt-für-Schritt in vier aufeinander folgenden Phasen.
Nach jahrelangen Überlegungen und ständigem Im-Kreis-Drehen der Argumente, hat sich ein Zitat aus dem Vortrag nachhaltig bei mir festgesetzt:
„Eine Sanierung sollte keine Bauchentscheidung sein, sondern auf Zahlen, Daten und Fakten beruhen."
Das saß. Macht absolut Sinn!
Das bedeutet, der erste Schritt für mich war, diese Zahlen, Daten und Fakten für mein Gebäude zu erhalten. Deshalb beauftragte ich die Energieeffizienz-Experten von Envision mit der Erstellung eines Sanierungsfahrplans und einer raumweisen Heizlastberechnung.
Nach der gemeinsamen Datenaufnahme am Objekt, hatte ich etwa eine Woche später Klarheit.
So kann man die Sanierungsmaßnahmen an meinem Gebäude ganz objektiv einschätzen:
| Maßnahme | Kosten (Schätzung) | Ersparnis (Schätzung) | Amortisationszeit(Ziel: unter 20 Jahren) |
|---|---|---|---|
| Kellerdecke | 15.000€ / Förderung = 3.000€ | 5% = 450€ | 26 Jahre |
| Fassade | 40.000€ / Förderung = 8.000€ | 25% = 2.250€ | 14 Jahre |
| Fenster | 30.000€ / Förderung = 6.000€ | 15% = 1.350€ | 18 Jahre |
| Dach | 55.000€ / Förderung = 11.000€ | 20% = 1.800€ | 25 Jahre |
| Heizung | 30.000€ / Förderung = 10.500€ | 20% = 1.800€ | 11 Jahre |
| PV-Anlage | 18.000€ | 1.800€ pro Jahr | 10 Jahre |
| Lüftungsanlage | 15.000€ / Förderung = 3.000€ | 5% = 450€ | 26 Jahre |
Ich entschied mich für drei Maßnahmen:
Warum diese Kombination?
Die Maßnahmen erfüllten alle drei Kriterien, die mir der Energieeffizienz-Experte in seinem Vortrag ans Herz gelegt hatte.
Letztendlich bedeutet das, dass sich die Sanierungsmaßnahmen selbst bezahlen! Sie sparen jedes Jahr mehr ein, als sie an Zinsen plus Tilgung kosten.
Nachdem klar war, was gemacht werden soll, kam der entscheidende Schritt: Förderung und Finanzierung. Jetzt kommt es darauf an!
Hier habe ich mit den Energieeffizienz-Experten vom Planungsbüro Envision eine Förderstrategie für mein Vorhaben erstellt.
Wir konnten 28.000€ Förderung beantragen, das sind knapp 30% Förderung!
Ich habe am Anfang mit maximal 15% gerechnet…
Ganz konkret haben wir folgende Programme verwendet:
Was besonders wichtig war:
Erfahren Sie, wie Sie Förderprogramme richtig kombinieren und keine Fehler machen. Nächster Termin: 06.04. / 08.04. um 17:00 Uhr
Kostenlos • Unverbindlich • 60 Minuten
Natürlich hatte ich schon vorher mit Handwerkern zu tun gehabt. Aber ich habe nie wirklich richtig darüber nachgedacht.
Im Vortrag habe ich gelernt:
Der Handwerker hat (preislich) einen ebenso großen Hebel auf mein Projekt wie die Förderung.
10-20% des Endpreises eines Handwerkers richtet sich nach seiner persönlichen Einschätzung von mir und meiner Situation. Wenn ich also genau weiß, was ich will, die Informationen professionell aufbereitet sind, dann spare ich viele tausend Euro.
Die Qualität der handwerklichen Leistung ist langfristig extrem wichtig und von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich. Je mehr man während der Arbeiten den Handwerkern auf die Finger guckt, desto weniger muss man langfristig an Nacharbeiten und Reparaturen bezahlen!
Da ich Vollzeit arbeite und das Gefühl hatte, dass meine persönlichen Einschätzungen an dieser Stelle nicht ausreichen werden, habe ich mir in dieser Phase wieder Hilfe von den Energieeffizienz-Experten des Planungsbüro Envisions geholt.
Das hat auch wirklich gut geklappt. Nach knapp 5 Wochen hatte ich für alle drei Gewerke mehrere Angebote auf dem Tisch liegen und konnte mir einen echten Preisspiegel erstellen.
Das einzige, was ich zu meckern hätte, wäre, dass es vielleicht etwas lang gedauert hat. Aber am Schluss habe ich für die Handwerker 10.000€ weniger gezahlt als geplant. Und die Begleitung dieser Phase hat mich knapp 500€ gekostet. Ich habe insgesamt vielleicht 2-3 Stunden meiner eigenen Zeit investiert, den Rest hat das Team von Envision übernommen.
Ich würde also sagen, das Warten war es wert…
Etwa zwei Monate später ging die Baustelle los.
Dauer: Knapp drei Monate, bis alles fertig war.

„Der Unterschied zwischen denen, die wissen und denen, die raten."
Insgesamt kann ich sagen, dass es im Groben und Ganzen so verlaufen ist, wie geplant. Natürlich gab es an der einen oder anderen Stelle ein paar Reibereien, aber unterm Strich ist alles sauber vonstatten gegangen.
Ich bin wirklich dankbar für die Begleitung von Envision, da ich so die ganzen Problemchen fast gar nicht mitbekommen habe. Es hieß nur “Wir haben nun folgendes Problem, aber keine Angst, wir haben bereits eine Lösung parat”. Sehr angenehm.
Über die Baustelle werde ich noch einmal einen separaten Beitrag schreiben, das ist ein ganz eigenes Kapitel.
📊 Energiebilanz vor / nach
| Kennzahl | Vor Sanierung | Nach Sanierung |
|---|---|---|
| Heizenergiebedarf | 8.500 l | 12.000 kWh |
| Heizkosten | 9.000 €/Jahr | 3.600 €/Jahr |
| CO₂-Emissionen | 22,5 t/a | 4,8 t/a |
| Ertrag PV-Anlage | – | 1.800€ pro Jahr |
Gesamte Amortisation: Knapp 12,5 Jahre.
Das entspricht einer Rendite auf mein eingesetztes Kapital von 8%!
Ein Sanierungsprojekt ist nur dann ein Erfolg, wenn:
zusammenkommen.
Vorbereitung ist das A und O.
Für mich hat alles mit einem kostenlosen Vortrag angefangen und mit einer Immobilie im Energieausweis „C" aufgehört.
Ich hoffe meine Geschichte inspiriert den ein oder anderen, am Ende hat es mir wirklich Spaß gemacht.
Erfahren Sie, wie Sie BAFA & KfW Förderung richtig nutzen – und vermeiden Sie die typischen Fehler, die Eigentümer tausende Euro kosten.
Datum
06.04. / 08.04.
Uhrzeit
17:00 Uhr
Plätze
Noch 18 Plätze frei
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Die Plätze sind begrenzt (maximal 30 Teilnehmer pro Termin).